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«Ich höre die Stimme der Tiere»: Sarah Hulliger über das, was Haustiere ihren Familien sagen möchten

Adrian Steiner
von
Adrian Steiner
31.08.2026
Sarah Hulliger mit Hund Mylo am Wasser
Sarah Hulliger sitzt gemeinsam mit Hund Mylo am Wasser. Hulliger arbeitet als Tierkommunikatorin und berichtet im Interview mit familienspiegel.ch über ihre Wahrnehmung von Tieren, ihre Arbeit und deren Grenzen.
Darum gehts
  • Sarah Hulliger arbeitet als Tierkommunikatorin und führt täglich Gespräche mit Tieren.
  • Sie erzählt von berührenden Begegnungen und davon, wie sie sich abgrenzt.
  • Ihre Arbeit ersetzt weder Tierarzt noch Erziehung, darauf legt sie selbst grossen Wert.

Mit sechs Jahren hörte Sarah Hulliger zum ersten Mal die Stimme eines Tieres. Es war Balu, der erste Familienhund. Jahrelang behielt sie diese Fähigkeit für sich, aus Angst vor Mobbing. Heute führt sie täglich Tiergespräche, gemeinsam mit ihrer Mutter Margrit, und hat ihre Geschichte in einer Autobiografie aufgeschrieben. Im Interview erzählt sie, was Tiere ihren Menschen mitteilen möchten, wo für sie die Grenze zum Tierarzt verläuft und was sie Familien mit Haustieren rät.

Als du ein kleines Mädchen warst

Stell dir vor, du bist wieder sechs Jahre alt und hörst zum ersten Mal die Stimme eines Tieres. Was hat dieses Tier gesagt, und erinnerst du dich, wie sich dein kleiner Körper in diesem Moment angefühlt hat?

Das war Balu, unser erster Familienhund. Ich erinnere mich daran, dass ich überfüllt war von Glücksgefühlen und sofort zu meinen Eltern rannte, um ihnen diese Neuigkeit zu erzählen, dass ich die Stimme von Balu gehört habe.

Sarah Hulliger als Kind mit ihrem Familienhund Balu
Sarah Hulliger als Kind mit Familienhund Balu. Mit sechs Jahren, so erzählt sie, habe sie erstmals bewusst die Stimme eines Tieres gehört.

Gab es eine Zeit, in der dir deine Gabe Angst gemacht hat oder dir zur Last wurde, in der du einfach ein normales Kind sein wolltest?

Bei der Tierkommunikation hatte ich nie Angst, für mich war und ist es etwas ganz Normales. Aber im Alter zwischen vier und fünf Jahren sah ich verstorbene Menschen. Da gab es Situationen, die mir Angst machten, denn ich sah diese Menschen wirklich als ganz klare Gestalt vor mir und konnte sie sehr detailliert beschreiben. Natürlich war dies etwas sehr Faszinierendes, aber als kleines Kind machte mir dies Angst. Heute interessiere ich mich wieder sehr für diese Fähigkeit, mit verstorbenen Menschen in Kontakt zu treten. Ich bilde mich in diesem Bereich zurzeit auch weiter und war dafür unter anderem in England.

Wann hast du zum ersten Mal gemerkt, dass nicht alle Menschen hören, was du hörst? Wie war dieser Moment, als dir klar wurde, dass du anders bist?

Daran erinnere ich mich ehrlich gesagt nicht wirklich. Wie schon erwähnt, war es für mich auch als Kind ganz normal und selbstverständlich, dass ich mit Tieren sprechen kann und wir uns gegenseitig auf eine andere Art und Weise verstehen. Aber trotzdem wusste ich, dass wohl viele Menschen mir nicht glauben würden, dass Tiere auch eine Stimme haben. Aus Angst vor Mobbing habe ich diese Gabe über all die Jahre geheim gehalten. Ich führte zwar täglich Tiergespräche und es bereitete mir tierisch viel Freude. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda wurde es weitererzählt und immer mehr Menschen wurden auf meine Fähigkeit aufmerksam. Auch während der gesamten Schulzeit und während meiner Lehre haben meine Mutter Margrit und ich immer wieder Tiergespräche geführt. Sie unterstützt mich ja seit meinem sechsten Lebensjahr und übernimmt die Rolle der Gesprächsleiterin und ist im Gesprächsprozess für die Klienten da. Ich selbst kann mich dabei voll und ganz auf das Tier konzentrieren und seine Stimme sein. Es ist sozusagen eine Art Channeling: Ich bin wie ein Kanal, durch den das Tier mit seiner Familie kommuniziert. Damals haben wir bewusst zu unseren Klienten gesagt: «Sagt es bitte nur den Menschen weiter, die auch wirklich an die Tierkommunikation glauben.» Denn auch meine Eltern wollten mich natürlich vor Mobbing in meiner Kindheit beschützen.

Es dauerte sehr lange, bis ich den Mut hatte, mit meiner Fähigkeit ganz in die Öffentlichkeit zu treten. Diesen Schritt wagte ich erst vor ungefähr drei Jahren, im Oktober 2023, als ich meine Social-Media-Kanäle und meine eigene Website animal-voice.ch gründete und mit animal voice mein eigenes Unternehmen ins Leben rief. 2026 hatte ich dann auch den Mut, mein zweites Buch zu veröffentlichen.

Sarah Hulliger mit ihrer Autobiografie «Ich höre dich»
Sarah Hulliger hat ihre Geschichte in der Autobiografie «Ich höre dich» festgehalten.

Dieses Mal war es eine Autobiografie mit dem Titel «Ich höre dich», in der ich meine gesamte persönliche Geschichte mit der Tierkommunikation erzähle und beschreibe, wie ich diesen Weg erlebt habe. Meine Bücher sind ausschliesslich über meine Website erhältlich.

Die Momente, die alles verändert haben

Gibt es ein Tier, dessen Botschaft dich bis heute nicht loslässt? Erzähl uns von ihm.

Da gibt es so viele, dass ich mich gar nicht für ein einzelnes entscheiden könnte und ehrlich gesagt möchte ich das auch gar nicht. Denn jedes einzelne Tiergespräch, das ich täglich führen darf, ist auf seine ganz eigene Weise besonders. Genau wie jeder Mensch ist auch jedes Tier einzigartig. Die Tiere haben sehr oft tiefe und berührende Botschaften und Lebensweisheiten, die nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Menschen oder andere Tiere bestimmt sind. Eine Aussage, die ich immer wieder von den Tieren höre, ist, im Hier und Jetzt zu leben. Die Zeit bewusst zu geniessen, den Moment wahrzunehmen und sich nicht so viele Sorgen zu machen. Wunderschön finde ich auch, dass Tiere ihre Menschen einfach so annehmen, wie sie sind, mit all ihren Stärken und Schwächen. Ohne zu urteilen und ohne etwas verändern zu wollen. Ich glaube, auch darin liegt eine ganz besondere Aufgabe der Tiere und etwas, das wir Menschen von ihnen lernen dürfen.

Sarah Hulliger mit ihrer Mutter Margrit Hulliger
Sarah Hulliger und ihre Mutter Margrit. Seit über 24 Jahren führen die beiden gemeinsam Tiergespräche.

Hattest du je ein Gespräch, bei dem du selbst weinen musstest? Was war da los?

Ja, das hatte ich auch schon ein paar Mal erlebt. Ein sehr prägendes Erlebnis, an das ich bei dieser Frage direkt zurückdenke, war ein Gespräch mit einem Husky. Dort ging es darum, dass ein Mann seinem Husky erklären musste, dass dieser von nun an bei der Frau leben wird und die beiden nicht mehr gemeinsam mit ihm leben werden, weil sie sich getrennt hatten. Der Husky war fassungslos und traurig und genau diese tiefe Trauer spürte ich an meinem eigenen Körper. Ich höre die Stimme der Tiere, aber erhalte auch innere Bewegtbilder von ihnen oder spüre eben auch ihre Gefühle an meinem eigenen Körper. Dies machte es für mich sehr schwierig und ich erinnere mich, wie mir die Tränen nur so runterkullerten. Ich war froh, dass das Tiergespräch glücklicherweise per Telefon war …

Manchmal sind es die letzten Worte, die zählen. Hast du für eine Familie mit einem Tier gesprochen, das im Sterben lag, und was hat es ihnen mitgegeben?

Es kommt öfter vor, dass wir Gespräche mit Tieren führen, die bereits sehr alt sind. Dann geht es auch darum, gemeinsam ein Zeichen zu vereinbaren, mit dem sie zeigen können, wenn sie keine Lebensenergie mehr haben, Schmerzen haben oder spüren, dass sie bereit sind, ihren Körper zu verlassen. Bei einem solchen Gespräch ist es sehr schön, dass ein Tier nochmals Danke sagen kann und sich umgekehrt auch die Familie beim Tier für die gemeinsame Lebenszeit bedanken kann. Oft werden die Tiere auch gefragt, ob sie noch einen Wunsch haben und wie der Abschied aussehen soll. Die Vierbeiner haben sehr berührende Nachrichten an ihre Familien, zum Beispiel, was sie in ihrem eigenen Leben beachten sollen. Oder einmal erzählte mir ein Hund, dass er mit dem anderen Hund aus seiner Familie gesprochen habe. Dieser werde seine Aufgabe übernehmen, wenn seine Seele den Körper verlässt. Solche Tiergespräche sind für alle Beteiligten immer sehr emotional und berührend.

Gab es einen Moment, in dem eine Familie durch das, was ihr Tier dir gesagt hat, etwas völlig Neues über sich selbst erfahren hat?

Ja, eigentlich passiert dies täglich. Tiere sind sehr direkt und ehrlich. Ich gebe das, was sie mir sagen, 1:1 an die Menschen weiter. Das ist das Positive an meiner Tierkommunikation: Da ich die Stimme der Tiere höre, kommt auch wirklich alles vom Tier und es kommt nichts von mir. Wenn ich jetzt nur Bilder wahrnehmen würde, dann würde ich vieles auch interpretieren und jeder Mensch beschreibt ein Bild ganz anders aus seiner eigenen Erfahrung und seinen Erlebnissen heraus. Durch meine direkte Kommunikation kommt es sehr oft vor, dass die Tiere ihre Menschen, ihren Charakter und ihre Eigenheiten sehr treffend beschreiben. Tiere beobachten ihre Menschen und kennen sie oft viel besser, als wir uns selbst kennen. Dadurch kommen viele überraschende Sachen zum Vorschein. Ein Hund teilte seiner Halterin mit, dass es wichtig sei, darauf zu achten, dass ihr junger Sohn warme Füsse habe. Er bemerke, dass seine Füsse schnell kalt würden, und helfe bereits mit, indem er sich zu ihm lege. Dies sei wichtig für die zukünftige Gesundheit des Jungen.

Was Tiere wirklich fühlen

Was ist das Überraschendste, das dir je ein Tier über seinen Menschen erzählt hat?

Da hatten wir erst gerade eine Katze im Gespräch, die zu ihrer Halterin meinte, dass sie sie nicht verlassen werde, sie sei ihr treu und sie könne ihr vertrauen. Sie werde nicht weglaufen und sie wisse, dass sie ein Problem mit Vertrauen habe. Die Klientin war sehr berührt und teilte uns im Nachgespräch nach dem Tiergespräch mit, dass das genau ihr Thema sei.

Sie wurde als kleines Kind von ihrem Vater verlassen und hatte seither damit zu kämpfen und konnte auch nicht vertrauen.

Viele Menschen glauben, ihr Tier sei glücklich. Hast du schon einmal etwas gehört, das eine Familie zutiefst überrascht hat, im Guten wie im Schweren?

Ich denke, jeder Mensch wünscht sich, dass sein Tier glücklich ist, und diese Frage wird auch oft im Tiergespräch gestellt. Tiere sind ehrlich und wenn sie unglücklich sind, sagen sie dies auch. Oft werden Menschen überrascht, weil sie vielleicht denken, dass ihr Tier keine Schmerzen hat, doch im Gespräch stellt sich dann heraus, dass es seit längerem an etwas leidet. Erst kürzlich habe ich mit einem Pferd gesprochen. Dieses beschrieb während der Tierkommunikation Schmerzen in seinen Vorderbeinen. Aufgrund der Bildgebung gingen die Tierärzte zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass es sich am Hinterbein um einen Meniskusschaden handelte. Deshalb konnte die Klientin die Aussage des Pferdes zuerst nicht richtig verstehen. Erst nach weiteren tierärztlichen Untersuchungen erhielt ich diese berührende Nachricht: «Die Tierärzte stellten in beiden Vorderhufen ein Hufrollensyndrom fest, also eine Entzündung im Bereich des Hufgelenks. Der Meniskus ist nicht kaputt, das war ein Schallfehler. Nun macht alles noch viel mehr Sinn, was sie dir erzählt hat!» Im Gespräch war die Halterin sehr skeptisch und konnte die Aussagen ihres Pferdes zuerst nicht einordnen. Erst später ergab alles Sinn.

Sarah Hulliger bei einer Begegnung mit einem Pferd
Sarah Hulliger bei einem Pferd. Nach eigenen Angaben nimmt sie Botschaften von Tieren wahr und gibt diese an deren Halter weiter.

Wenn Tiere über die Menschen sprechen, die sie lieben, was sagen sie am häufigsten? Gibt es etwas, das fast alle Tiere ihren Menschen sagen möchten?

Sie sagen, dass ihre Menschen und ihre Familie ihnen sehr wichtig sind und sie für sie da sein möchten. Aus den vielen Tiergesprächen bin ich der Überzeugung, dass jedes Tier aus einem ganz bestimmten Grund bei jedem Menschen ist und jedes Tier auch eine Aufgabe hat. Oft erzählen die Tiere auch von ihrer Aufgabe und davon, was sie für ihre Menschen tun möchten. Zum Beispiel: «Ich passe auf dich auf, ich begleite dich und wenn es dir nicht gut geht, helfe ich dir und bin für dich da.»

Wo die Grenzen liegen

Du spürst und hörst so viel. Wie ist es, wenn du das Leid eines Tieres wahrnimmst und der Familie eine schwere Wahrheit überbringen musst?

Das ist in der Tat sehr schwierig für mich. Daher musste ich früh lernen, mich gut abzugrenzen. Zu Beginn konnte ich das noch nicht so gut. Erst im Teenageralter wurde mir bewusst, dass es nicht gesund war, wenn ich ständig in dieser Energie bin oder wenn ich die Gespräche zu nah an mich ranlasse. Wir haben sehr viele berührende Gespräche, mit Tieren, die in ihrer letzten Lebensphase sind, mit kranken Tieren oder auch den Kontakt mit verstorbenen Tieren. Diese Sitzungen sind für unsere Klienten oft sehr emotional. Da ich täglich viele Tiergespräche führe, muss ich darauf achten, dass ich das alles nicht zu nah an mich ranlasse. Mir ist es auch immer wichtig, dass meine Mutter und ich nach den Gesprächen miteinander über das gerade Erlebte sprechen können. So kann man dies alles auch besser verdauen und dann gut damit umgehen. Doch nicht immer gelingt das gleich gut. Wenn es mir beispielsweise nicht so gut geht oder ich selbst mich gerade von einem eigenen Tier verabschieden musste und wir dann ein Gespräch mit einem verstorbenen Tier haben, ist das sehr schwer für mich. Das Positive ist aber, dass meine Gefühlslage die Tierkommunikation nicht beeinträchtigt, weil ich eben direkt die Stimme der Tiere höre und nicht nur Gefühle oder Bilder wahrnehme. Aber in diesen Situationen braucht es einfach um ein Vielfaches mehr Energie und Kraft und der Kontakt ist für mich dann umso anstrengender.

Portrait von Sarah Hulliger
Sarah Hulliger führt nach eigenen Angaben täglich Tiergespräche und hat gelernt, sich dabei emotional abzugrenzen.

Dir ist wichtig, dass deine Arbeit nie den Tierarzt ersetzt. Gab es einen Moment, der dir gezeigt hat, wie ernst diese Grenze ist?

Das stimmt, das ist mir sehr wichtig und deswegen erwähne ich es auch immer wieder. Genauso ist es wichtig, dass die Tierkommunikation keine grundlegende Erziehung ersetzt. Manchmal haben die Menschen wohl zu hohe Erwartungen und vergessen, dass auch Tiere Lebewesen sind mit einem eigenen freien Willen. Ein Tier kann teilweise die Ursache erklären, wie etwas passiert ist, den genauen Schmerzpunkt mitteilen, wie es sich fühlt, wann es weh tut und viele weitere kleine Details. Es gab sogar mal einen Vierbeiner, der meinte, dass etwas mit seinen Blutkörperchen nicht stimmt, oder andere nennen sogar Organe beim Namen. Die Grenze ist für mich ganz klar dort, wo ein Tier zum Beispiel sagt: «Mein Bauch auf der linken Seite tut weh und ich habe starke Schmerzen.» Also wenn das Tier Schmerzen hat. Viele Tiere beschreiben auch Blockaden oder muskuläre Beschwerden. Dort empfehle ich oft eine Osteopathie. Diese Fachpersonen kennen den Körper und können dem Tier hoffentlich weiterhelfen. Mit den Informationen aus dem Tiergespräch können sie direkt an dieser Stelle genauer schauen. Wenn sie dabei etwas Auffälliges bemerken, können sie das Tier an den Tierarzt oder die Tierärztin weiterleiten. So geht keine wertvolle Zeit verloren und man kommt schneller zu einem Ergebnis. Schlussendlich liegt es aber immer in der Verantwortung des Halters oder der Halterin, die Hinweise ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln. Die Tierkommunikation kann wichtige Hinweise geben, aber es liegt an den Haltern, diese auch abklären zu lassen. Das ist mir ganz wichtig.

Gibt es Momente, in denen du dir wünschst, du könntest die Stimmen einfach abstellen und Stille haben?

Nein, das gibt es nicht. Weil ich kann es ja glücklicherweise abstellen. Das ist wie ein Ein- und Ausschalten von einem Lichtschalter. Und das ist ganz wichtig, dass ich das kann und mich nicht ständig in dieser Energie befinde. Ich bin jeden Tag sehr dankbar für diese Fähigkeit und liebe es, die Stimme der Tiere zu sein.

Für die Familien, die das lesen

Ganz viele Familien mit Kindern haben ein Haustier, das für sie ein Familienmitglied ist. Was möchtest du diesen Eltern und Kindern sagen, das ihre Beziehung zu ihrem Tier für immer verändern könnte?

Sprecht mit eurem Tier. Genauso, wie ihr es auch mit euren anderen Familienmitgliedern macht. Tiere sind unglaublich feinfühlige Wesen, vergesst nicht, wie viel sie wahrnehmen. Sie spüren, wenn Streitigkeiten und Unruhe in der Familie sind, sie wollen helfen und für ihre Menschen da sein. Wenn eine Veränderung bevorsteht, sagt das eurem Tier. Ihr könnt ganz normal mit ihm sprechen, wenn ihr wollt, auch nur in Gedanken, denn dabei entstehen automatisch innere Bilder in eurem Kopf und eure Gefühle nimmt euer Tier genauso wahr. Die Tiere wollen informiert werden, also zieht sie ganz normal in euren Familienalltag ein. Schenkt ihnen Geduld, Verständnis und ganz viel Liebe und geniesst die Zeit, die ihr mit euren treuen Familienmitgliedern habt.

Wenn dein eigenes Tier dir heute eine einzige Sache sagen dürfte, was glaubst du, wäre es?

Lebe im Moment und geniesse das Hier und Jetzt.

Die Frage zum Schluss, die bleibt

Wenn du dir aussuchen könntest, dass jeder Mensch auf dieser Welt eine einzige Sache verstehen würde von dem, was die Tiere dir all die Jahre erzählt haben, welche wäre das?

Tiere sind Lebewesen. Genauso wie wir Menschen empfinden Tiere auch Freude und Trauer, haben Schmerzen und Ängste. Sie alle haben eine Seele und ich hoffe sehr, dass sich jeder und jede, die diese Zeilen liest, Gedanken darüber macht, wie man selbst mit den Tieren umgeht und welche Entscheidungen man tagtäglich trifft. Denn jede Entscheidung von dir hat einen Einfluss und du entscheidest selbst, welche Veränderung du bewirken möchtest. Ich hoffe, dass dieser Gedanke bleibt.

Mehr von Sarah Hulliger

Weitere Einblicke in ihre Arbeit gibt Sarah Hulliger auf Instagram und TikTok und YouTube. Ihren Podcast gibt es auf Spotify.

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